ijlst
IIJlst ist mit seinen
unterschiedlichen alten Gebäuden, eine von
den „Friese Elf Steden“. Die
VVV-Stadtwanderung zeigt Ihnen zusätzlich zu
den historische Häusern, der Uhrenmacher,
das Seidenatelier und die Holzsägemühle
„de Rat“. Nachdem der Umbau der
overkluizing stattgefunden hat zeigte IJlst ein
völlig anderes Stadtbild. Die lokale
Bevölkerung lebt diese Entwicklung intensiv
mit.
IJlst ist auch bekannt geworden durch die
Übernachtungsmöglichkeiten für
Wassersportler. Vor allem Motorboote besuchen
häufig dieses malerische Städtchen. VVV
Stadtwanderungen sind ab Mitte Juni bis Mitte
September , unter Leitung eines VVV-Sachkundigen
möglich. Jeden Mittwoch um 10.30 Uhr und um
14.00 Uhr. Diese Wanderung, die ungefähr 2,5
Stunden dauert, führt Sie zu den
schönsten Stellen von IJlst. Mit einen
„Molenpraam“(einem historischen
Transportkahn) fahren Sie letztendlich bis zur
Mühle „de Rat“. Die Führung
wird abgeschlossen mit einem herrlichen
Kaffee.
Das 725 Jahre alte Städtchen lädt Sie
ein zu einem Besuch. Für den Einkauf von
Lebensmitteln sind Sie hier gut aufgehoben. Von
der Anlegestelle aus sind es nur wenige Meter bis
zu Supermärkten, Buchhandlung, Frisör,
Maler, Bäcker u.ä. Von einer Terrasse
aus sehen Sie wie ein bunter Zug von Schiffe an
Ihnen vorbei zieht.

Die Gastronomie in IJlst hat sich
hauptsächlich in den historischen und
charakteristischen Häusen im Zentrum
niedergelassen. IJlst ist überwiegend
denkmalgeschützt. Das Zentrum hat seine
langgestreckte Form mit den markanten Linden an
der „Galamagracht“ und der
„Eegracht“ behalten.
Diese Linden haben eine spezielle Funktion, der
Schutz gegen die Sonne. Wenn Sie an der
„Stads-Ee“ entlang spazieren,
können Sie gerade im Sommer feststellen, wie
angenehm der Schatten der Bäume ist. Zeuge
einer langen Vergangenheit Sie werden sich
fragen, wofür die typischen, am Wasser
liegenden kleinen Gärten dienen. Diese
sogenannte „bleken“ oder auch
„overtuinen“ genannt, wurden
früher gebraucht, um die Wäsche zu
bleichen.
Einige aus den 17. und 18. Jahrhundert stammende
Fassaden von Kapitäns-
undHandelshäusern zeugen von einer
Vergangenheit, die vom Schiffsbau und vom
Holzhandel geprägt war. Wie groß die
eigene Schifffahrt von IJlst im 17.-und 18.
Jahrhundert war, kann man heute nicht mehr genau
sagen. Bekannt ist, daß von hier aus die
europäische Küste am Atlantische Ozean,
die Nordsee und die Ostsee befahren wurden. Bis
1800 war der IJlster Schiffstyp „de
Kogge“, das Frachtschiff Hollands.
Nach der französischen Zeit rund 1825,
verschwand dieser Schiffstyp aus den
Gewässern. Heute schmückt es als Symbol
das Wappen und die Fahne der Stadt IJlst. Sie
finden es ebenfalls zurück in die Fahne von
der Gemeinde Wymbritseradiel.
